Unsere Geschichte

tiki-rebellen.org

Unsere Geschichte


















September 2016

Eine langjährige Idee wird umgesetzt. Wir wollen traumatisierten Menschen ein Angebot machen. Eine Woche Auszeit auf einem Boot. Es wird ein kleines Segelboot für einen Euro erworben. Wir haben also wirklich mit nur einem Euro, und einem Sack voller Ideen begonnen.


Ein sehr alter acht Meter langer Motorsegler, wird zunächst mit dem Plan des Wiederaufbaus entkernt. Das Boot würde insgesamt vier Schlafplätze haben, und ist damit für unser Vorhaben eigentlich etwas zu klein. Trotzdem haben wir uns entschlossen zu beginnen. Lieber klein als gar nicht, war zu dieser Zeit unser Leitsatz.


Februar 2017

Wir erhalten eine Spende in Höhe von € 10.000,- die aus einer symbolischen Schmerzensgeldzahlung des Landes Hessens stammt.

Hier gehts zur Pressemitteilung des Hessischen Kultusministeriums.


März 2017

Der Segelkatamaran ÄOLUS wird  in Bremen gekauft.  Die Restaurierung des ersten Bootes haben wir  aufgegeben, und haben die verwertbaren Teile für das Tiki-Projekt benutzt oder verkauft.


Mai 2017

Zwischen März und Mai fahren wir drei Mal nach Bremen. Insgesamt werden fast 200 Stunden Arbeit in das Boot gesteckt, um es nicht nur neu zu streichen, sondern auch um es für die anstehende Überführung wieder seetüchtig zu machen.


04.05.2017

Mittags wird die ÄOLUS nach vielen Jahren an Land zu Wasser gelassen. Sie wird auf den neuen Namen TIKI-ÄOLUS getauft. Noch an diesem Nachmittag beginnt die Überführungsfahrt. Zunächst geht es Weser aufwärts. Bereits nach 5 Km Fahrt fällt einer der beiden miterworbenen Außenbordmotoren aus, Totalschaden. Mit dem 2. Motor und dem mitgebrachten Notmotor geht es weiter. Geankert wird Nachts um 23:00. Am nächsten Morgen geht die Fahrt über Weser und Mittellandkanal weiter, zunächst bis Hannover, wo wir die Überführung zunächst unterbrechen, und das Boot im Yachthafen für zwei Wochen fest machen.


18.06.2017

Die TIKI-ÄOLUS erreicht nach fast 900 Km ihren neuen Heimathafen, den Naturhafen Rieth am Stettiner Haff. Die Reise ging von Hannover über die Elbe, den Elbe-Lübeckkanal, vorbei an Travemünde in die Ostsee und von dort nach Rieth.

Auf der abenteuerlichen Überführungsfahrt verlieren wir auch die zweite alte Maschine, und bestehen eine größere Havarie.

Die Kosten für Ersatzmotor, technische Hilfeleistung, Ersatzteile und notwendige Reparaturen explodieren. Aufgeben kommt nicht in Frage. Aber wie soll es weitergehen.


Kolja , der bei uns im Vorstand tätig ist, kommt auf die Idee einen Spendenaufruf zu starten. Er verfasst einen Text und verteilt ihn an alle seine Kontakte und veröffentlicht ihn in verschiedenen sozialen Medien. Es kommen insgesamt € 3.280,-Spenden zusammen. Genau die Summe die es braucht, um unseren Fortbestand zu sichern. An dieser Stelle noch einmal ganz lieben Dank an dich Kolja, an alle Spender, aber natürlich auch an alle anderen Unterstützer, die uns z.b. mit Sachspenden, Know How oder ihrer Arbeitskraft und ihren aufmunternden Worten weiter geholfen haben.


Sommer 2017

Der gesamte Sommer wird verwendet, am Boot weiter zu bauen, und technisch zu optimieren. Es ist zum Beispiel sehr wichtig, dass das Boot von einer Person alleine geführt werden kann. Es werden mehrere Probetörns gemacht.

- Ich mache eine viertägige Einhandfahrt (alleine an Bord). Auf dieser Fahrt wird auch eine Nachtfahrt, und eine Fahrt bei Starkwind, 6-7 Windstärken, durchgeführt.

- Wir machen eine Familienfahrt durchs Haff, und dann die Peene hoch. Wir kundschaften so eine zukünftige Tour aus, die wir mit unseren Gästen machen wollen.

- wir machen mehrere kurze Törns, um die Segeleinrichtung zu optimieren.

- Vier Tage bin ich mit einem psychisch erkrankten Erwachsenen unterwegs. Bewusst wählen wir für diese Fahrt ein Sturmwochenende. Auf dieser Fahrt trainieren wir intensiv Sturmtaktiken. Als sich der Sturm zu einem Orkan entwickelt, liegen wir zwei Tage in einer geschützten Bucht vor Anker. Draußen heult der Wind, drinnen ist es warm. Das Ufer ist nur 50 Meter entfernt, das Wasser nur 70cm tief, die Natur zeigt sich mit all ihrer Kraft. Bei heißem Tee und dem Gefühl von Sicherheit, genießen wir diese Zeit.


Dezember 2017

Die TIKI ÄOLUS wird von ihrem Sommerlager ins Winterlager überführt. Beim Kahnschifferzentrum Eggesin dürfen wir als Gastlieger festmachen. Die  Saison 2017 geht damit zu Ende. Insgesamt wurden

in der Saison 2017    680 Seemeilen zurück gelegt, das sind ungefähr 1.260 Km


03.02.2018

Wir starten unseren neuen Internetauftritt mit Veröffentlichung dieser Seite.


12.02.2018

Die TIKI ÄOLUS wird im Hafen von Eggesin aus dem Wasser gehoben, und ins 500 Meter entfernte Winterlager gebracht. Bis zur nächsten Saison sind noch einige Arbeiten notwendig.


06.05.2018

Wir haben unser 2. Schiff, die KATIKI, die hieß wirklich so, erworben. Bei der KATIKI handelt es sich um ein Schwesterschiff der TIKI-ÄOLUS, sie ist ungefähr ein Jahr älter. Da es sich um ein Superschnäpchen handelte, ist alles sehr schnell gegangen. Innerhalb von 24 Stunden waren wir glückliche Besitzer.

Infobox



16.01.2019

Die TIKI wird an Land geholt, weitere Arbeiten sind notwendig. Das gesamte Unterwasserschiff, das in Stralsund nur überstrichen wurde, muss neu aufgebaut werden. Außerdem soll die TIKI einen Dieselinnbordmotor erhalten.


23.06.2018

Nach umfangreichen Reparaturarbeiten wird die KATIKI zu Wasser gelassen, und von Stralsund nach Rieth überführt. Hier wird sie ihrer Aufgabe übergeben, und nimmt schon wenige Tage später mit unseren ersten Gästen Fahrt auf.


6.5,2018

Es gibt große Neuigkeiten.

Ganz langfristig, hatten wir schon immer den Plan, ein zweites Schiff anzuschaffen.

Wie der "Zufall“ so will, wir haben uns im Seglerforum angemeldet, und uns da vorgestellt, hier gehts zum

Beitrag .

Ein User hat uns einen Super Tipp gegeben. Ein  Schwesterschiff unserer TIKI-ÄOLUS wurde zum Kauf angeboten. Und es sollte wohl so sein, wir haben Gestern die KATIKI, die hieß wirklich so, gekauft. Es geht also weiter in großen Schritten voran.


06.03.2018

Unser erster Sponsor ist die  Firma geboote24.de

mehr  Hier

 

03.02.2018

Unsere neue Seite geht online und ist zunächst eine Baustelle